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Das Grauen unterm Weihnachtsbaum: Wenn Weihnachtsgeschenke keine Freude bereiten

Wer kennt das nicht? In Eile und am 24.12. vormittags noch schnell ein paar Geschenke besorgen, Hauptsache, man hat was zu bieten für die Lieben daheim. Dabei kommt die persönliche Note oft zu kurz: schnell wird zu ein paar bunten Wollsocken gegriffen, oder nehmen wir doch einen Schlips für den Gatten? Ein zu groß ausfallendes Hemd und ein übelriechendes Parfüm werden auch noch hinzugelegt, man kann es ja auch umtauschen. Hauptsache der Gabentisch ist an Weihnachten reich gefüllt!

Tatsächlich kann "Mann" mit den klassischen Geschenken wie Topfsets, sonstigen Haushaltsgeräten oder Kosmetikartikeln bei der Partnerin total daneben liegen. Genauso sieht es umgekehrt aus: Männer sehen Kleidungstücke und Süßigkeiten als Geschenke nur ungern unterm Christbaum, und das kleine 1:100- Modell des vermeintlichen Lieblingsautos entpuppt sich oft als wahrer Fehlgriff. Das gespielte "Ach, das ist aber schön, das wollte ich schon immer mal haben" kommt einem dann schwerer den je über die Lippen.

Man sollte beim Kauf der Weihnachtsgeschenke nicht immer nur vom eigenen Geschmack ausgehen, denn über den lässt sich ja bekanntlich streiten. Penetrant riechende Duftkerzen, Staubfänger aller Arten, Kerzenhalter, güldene Puttenengel, Aschenbecher und natürlich Bodylotions mit Erdbeer-Mangogeschmack sollten tunlichst in den Regalen stehen und liegen bleiben. Aber auch ganz seltsame Dinge, mit denen dann der Beschenkte noch nicht einmal etwas anfangen kann, welchseln beim Weihnachtsfest häufig den Besitzer: ein gehäkeltes Mousepad, auf dem sich die Mouse beim Arbeiten ständig in den Maschen verfangen muss. Eine wunderhübsch anzusehende, scheinbar in Flammen stehende Unterhose, die die Absichten des Schenkenden nur zu deutlich macht. Oder gar die pinkfarbenen Elefantenpantoffeln, die schon bald eher staub-grau im untersten Regal verrotten.

Bei der Weihnachtsfeier gern gesehene Geschenke sind dagegen Reisegutscheine, ein gewünschtes Buch oder eine Cd, ein Laptop oder Computer. Wer Ausdauer hat und dran denkt kann sich über das Jahr verteilt auch Notizen machen zu spontan geäußerten Wünschen. Somit schenkt man sicher etwas mit persönlicher Note, zeigt dem anderen gegenüber Aufmerksamkeit und weiß von vorne herein, dass das Geschenk Freude bereiten wird und somit seinen eigentlichen Zweck erfüllt.

Quelle: T-Online, Geschenke-blog
Bild: Jess&Peter(Flickr)

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