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Es grünt nicht nur zur Sommerszeit: Worauf es beim Weihnachtsbaumkauf ankommt

Damit es auch so richtig weihnachtlich in der guten Stube wird, darf der geschmückte Weihnachtsbaum natürlich in keinem Jahr fehlen. Die traditionelle Weihnachtspflanze steht mit ihren immergrünen Nadeln für Fruchtbarkeit und Lebenskraft und gibt vielen Menschen in Winter neue Hoffnung auf einen baldigen Frühling.

Für die Besorgung des Weihnachtsbaumes ist eigentlich keine Eile geboten: Die meisten bei uns erhältlichen Bäume stammen aus Deutschland - das größte Anbaugebiet Europas befindet sich im Sauerland. Kurze Transportwege und Frische sind da garantiert. Es sollte jedoch unbedingt auf einen Herkunftssiegel geachtet werden.

Auch wird empfohlen, sich die Tanne bei einem Bauern gleich selbst zu schlagen, oder sich an das örtliche Forstamt zu wenden. Die Frische des Baumes erkennt man an seiner Schnittstelle: sie sollte hell bzw. weiß sein. Ansonsten liegt das Fälldatum schon länger zurück.

Der beliebteste Christbaum in Deutschland ist die Nordmanntanne mit ihren weichen, glänzend tiefgrünen und sehr festen Nadeln, die nicht stechen. Ein weiterer Klassiker ist die Blaufichte mit ihren blau schimmernden, stark stechenden Nadeln. Die Fichte hat die geringste Haltbarkeit unter den Christbäumen.

Tannen haben in der Tat den großen Vorteil, dass sie nicht so schnell nadeln. Dafür sind sie auch ein wenig teurer als Fichten. Für eine Nordmannstanne muss man ca. 15 Euro pro Meter bezahlen. Sicher sind Weihnachtsbäume auf dem Land günstiger zu erstehen als in der Stadt. Sie werden jedoch auch an Baumärkten angeboten, die klassischen Verkaufsstände in den Innenstädten werden eher immer seltener.

Wenn man sich für einen Tannenbaum mit Ballen entscheidet, sollte dieser erst am Heiligen Abend hineingeholt werden. Er sollte regelmäßig gegossen werden und schon nach 2-3 Tagen Aufenthalt im Wohnraum im Garten eingepflanzt werden. Ein Weihnachtsbaum ohne Ballen kann man in einem Wassereimer an einem schattigen Plätzchen aufstellen. Der Stamm sollte vor dem endgültigen Aufstellen dann noch mal um ein Stück abgesägt werden. Dann kann dem gemeinsamen Anstimmen an das wohl bekannteste Weihnachtslied "Oh Tannebaum" vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum nichts mehr im Wege stehen.

Quelle: WDR.de, Bildderfrau.de
Bild: joerg Weingrill (Flickr)

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