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Fröhliche Weihnacht, überall: Wie das heilige Fest in Deutschland gefeiert wird

In jedem Land wird Weihnachten ein wenig anders gefeiert. In der gesamten christlichen Welt ist man sich jedoch über das Datum einig: Es wird am 25. Dezember gefeiert - dem Tag der Geburt Christi.

In Deutschland wird am 24. Dezember, dem heiligen Abend, die Bescherung durch den Weihnachtsmann oder das Christkind durchgeführt. Die ganze Familie sitzt unter dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum, überall brennen Kerzen, im Hintergrund spielen Weihnachtslieder, und im trauten Zusammensein werden untereinander die Weihnachtsgeschenke ausgetauscht.

Es ist fast unmöglich, Tradition und Ursprung des Weihnachtsfestes, so wie man es heute in Deutschland feiert, eindeutig zu belegen. Es ist aus einer unübersehbaren Vielzahl von religiösen und heidnischen Bräuchen entstanden, denen in Deutschland regional unterschiedlich nachgegangen wurde. Feststeht, dass schon 354 n. Chr. in Rom das Weihnachtsfest im Andenken an die Geburt Jesus Christus gefeiert wurde.

Den Brauch, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, findet seinen Ursprung in einer jahrhundertealten Tradition: Immergrüne Pflanzen gelten seit Jahrhunderten als ein Symbol von Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Das Grün gibt in strengen Wintern Hoffnung auf den baldigen Frühling. Außerdem sollten in nördlichen Ländern Tannenzweige das Eindringen von bösen Geistern in das Haus verhindern.

In der Vorweihnachtszeit findet man in vielen deutschen Haushalten einen Adventskranz vor, dessen 4 Kerzen an den 4 Sonntagen vor Weihnachten nacheinander angezündet werden, und das Warten auf das große Ereignis symbolisch verkürzen sollen. Mit einem Adventskalender werden die vorweihnachtlichen Tage dann noch mehr versüßt, die 24 nummerierten Türchen oder Päckchen verkürzen vor allem den Kindern die Wartezeit bis Weihnachten.

Ebenso ist die Weihnachtszeit zu einer geschäftigen Reise- und Einkaufszeit geworden. Die ersten Schokoweihnachtsmänner, Lebkuchen und Marzipanbrote werden schon Ende Oktober angeboten, Lichterketten werden über den Straßen aufgehängt, es werden Weihnachtsmannmützen angeboten und von überall her ertönt Weihnachtsmusik.

In vielen deutschen Städten findet die Vorweihnachtszeit ihren Höhepunkt in den Weihnachtsmärkten. Von Ende November bis Weihnachten kann man sich hier bei einer Tasse Glühwein und einer Waffel mit heißen Kirschen und Sahne vom Weihnachtseinkauf erholen und sich von der weihnachtlichen Stimmung und den wenigen Schneeflöckchen leise berieseln lassen.

Quelle: Weihnachtsstadt, Nordpol.de
Bild: Jule_Berlin (Flickr)

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