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Keine Tiere zu Weihnachten verschenken

Gerade zu Weihnachten wollen viele Eltern ihren Kindern eine besondere Freude machen und erfüllen den Sprösslingen den lang gehegten Tierwunsch. Doch der Vorsitzende des Augsburger Tierschutzvereins, Heinz Paula, regt Eltern dazu an, keine Tiere zu verschenken.

Er rät dazu, die Entscheidung für ein Tier erst nach der Hektik des Weihnachtsfestes zu treffen. Im Vorfeld sollten sich die Halter im Klaren darüber sein, wieviel Aufwand das gewünschte Tier verursacht und wieviel Pflege es benötigt. Häufig landen nach unüberlegten Tierkäufen, die Tiere wieder im Tierheim.

Wer ernsthaft überlegt sich ein Tier anzuschaffen, sollte mit seinem Kind ein Tierheim besuchen und sich die Zeit nehmen nach einem passenden Tier Ausschau zu halten. Die Kinder sollten sich ein Bild von dem Tier machen können und auf diese Weise lässt sich auch schon früh genug feststellen, ob bisher unentdeckte Allergien beim Kind oder anderen Familienmitgliedern vorkommen.

Hat man sich für ein Tier entschieden, sollte man mit dem Tier erst ein wenig Probewohnen, um zu sehen, ob sich Mensch und Tier aneinander gewöhnen. Das ist nur möglich, wenn es keinen Weihnachtsstress mehr gibt und sich die Halter um das neue Familienmitglied kümmern können. Andernfalls führt das zu erheblichem Stress für das Tier.

Wie die Süddeutsche Zeitung Online berichtet, warnt Paula davor ungewöhnliche und exotische Tiere wie Schlangen oder Amphibien zu schenken, da die zukünftigen Halter sich selten eine Vorstellung darüber machen, mit wieviel Arbeit die Haltung exotischer Tiere verbunden ist. Außerdem sollte wer zur Miete wohnt, vorher in seinen Mietvertrag gucken, ob die Haltung eines Tieres überhaupt erlaubt ist.

Bild: iconoclast (Flickr)

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