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Lichterketten fallen durch den TÜV

Wie mehrere deutsche Zeitungen berichten, hat der TÜV nach einer kürzlichen Untersuchung vor den Gefahren von Lichterketten gewarnt. Der TÜV hat passend zur anstehenden Weihnachtszeit 42 Lichterketten getestet und ist zu einem mehr als ernüchternden Ergebnis gekommen: Von den 42 geprüften Lichterketten konnten nur 10 den Test bestehen.

Auch wenn die Lichterketten alle in den Niederlanden gekauft worden sind, sind die Ergebnisse laut dem TÜV-Sprecher Hartmut Müller-Gerbes auch auf Deutschland anwendbar: 'Die Hersteller sind chinesische Firmen, die Importeure verteilen die Ketten europaweit.'

Falsche oder fehlende Sicherheitshinweise auf den Verpackungen, sowie eine zu starke Hitzeentwicklung waren eine der häufigsten Mängel. Bei erlaubten 90 Grad Celsius schaffte es eine Lichterkette sogar sich zu 250 Grad Celsius zu erhitzen. Bei drei Lichterketten war sogar ein Stromschlag nicht auszuschließen.

Wer eine funktionierende und sichere Lichterkette kaufen will, sollte nach Anraten des TÜV darauf achten, dass das GS-Prüfzeichen vorhanden ist. Die Lichterkette sollte auch für den Benutzer verständliche Verpackungsvorschriften, sowie vollständige Herstellerangaben vorweisen können. Und bei billigen Lichterketten unter fünf Euro, sollte man bei dem erschreckenden TÜV-Ergebnis, auf den Kauf sowieso verzichten.

Bild: Benny Mazur (Flickr), Jackie (Flickr)

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