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Schnupperparty zu Weihnachten: Räuchermännchen

Räuchermännchen haben sich an Weihnachten als stilvolle Weihnachtsdeko in vielen Haushalten etabliert. Holzfiguren wie der Weihnachtsmann mit großer Holzpfeife, aber auch der Schotte mit Kilt und Dudelsack oder das Rentier mit Flötenmund, aus denen es dann so richtig heimelig qualmt und räuchert, sind heiß geliebte Klassiker der Weihnachtsdekoration.

Die Räuchermänner sind vor allem im Erzgebirge verstärkt vorzufinden. Dort haben sie ihren Ursprung in dem traditionellen christlichen Glauben der Bewohner der Region. Zunächst sollten die Figuren eher als komfortable Abdeckungen für Räucherkerzen und -kegel dienen, und ein besseres Verteilen des Duftstoffes im Raum garantieren.

Schnell jedoch wurden die kunsthandwerklichen Figürchen zu regelrechten Schmuckstücken. Mittlerweile stellen sie nicht mehr nur Weihnachtsmotive dar, sondern auch jede Art von Hobby, Beruf, bekannte Personen, Märchenfiguren und auch Tiere: Wilhelm Tell gesellt sich da zum Rattenfänger von Hameln ebenso wie der Advokat mit Gesetzbuch zu dem Rentier auf Skiern: Für jeden Geruch und Geschmack ist etwas dabei!

Vor allem die lustigen Kantenhocker finden große Beliebtheit unter den Räucherduftfreunden. Sie werden einfach auf eine Regal- oder Tischkante gesetzt und schauen dann der trauten Weihnachtsrunde leise vor sich hinräuchernd zu.

Die Konstruktion eines Räuchermännchens ist genial einfach: Im unteren Teil der Figur wird einfach eine Räucherkerze oder -kegel hineingestellt und angezündet. Der Rauch steigt dann langsam und regelmäßig auf und findet seinen Austritt schließlich im oberen Teil der Figur durch geschnitzte Pfeifen, offene Münder und Dudelsäcke, die den Weihrauchduft dann gemächlich im ganzen Raum verteilen.

Quelle: erzgebirge-palace.com, shop.strato.de
Bild: heipei (Flickr)

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