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Xmas in den USA: Weihnachten der Superlative

Andere Länder, andere Sitten: Der Blick in die USA verrät, dass dieses Land der Superlative auch zu Weihnachten seine ganz eigenen Bräuche und Traditionen hat.

Bereits Ende November wird die Weihnachtszeit eingeläutet und ab dem traditionellen Thanksgiving-Fest, das eine Arte Erntedankfest darstellt und zu den wichtigsten Feiertagen der US-Amerikaner gehört, versinkt das Land in einen farbenfrohen Weihnachtsrausch.

In den Vorgärten blinken eine Vielzahl an Lichterketten, die gemeinsam mit Leuchtfiguren um die Wette strahlen: Santa Claus und sein Rentier dürfen an keiner Hausfassade fehlen, denn es geht auch um die Fragen: Wer hat den schönsten Garten; wer hat am meisten Lichterketten? In New York geht man noch einen Schritt weiter und stellt jedes Jahr am Rockefeller Center einen gigantischen Weihnachtsbaum auf, der die ganze Stadt zu erleuchten scheint. In Kalifornien hingegen trotzt man den tropischen Temperaturen mit Unmengen an Kunstschnee – weiße Weihnachten müssen sein!

Anders als in Deutschland werden erst am 25. Dezember die Geschenke übergeben. Den Abend vorher hängen die Kinder Socken an den Kaminsims und in der Nacht kommt Santa Claus mit Rudolph dem Rentier und überbringt die Geschenke. Nachdem die Geschenke ausgepackt wurden, gibt es zum Frühstück Pancakes mit Ahornsirup und etwas später gönnen sich die Erwachsenen den ersten Egg Nog, eine Art Eierlikör, der traditionell zu Weihnachten gereicht wird und sich großer Beliebtheit erfreut. Dann geht es entspannt in den Tag, Freunde kommen vorbei und man isst gemeinsam Truthahn mit Heidelbeeren.

Quelle: stern.de
Bild: ScubaBear68 (Flickr)

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